Stand am Tag der Nationen

Wie jedes Jahr beteiligt sich die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg am „Tag der Nationen“.

Tag der Nationen
Samstag 24. August 2019, ab 12 Uhr
Rosenauplatz (neben der Hugenottenhalle)
Neu-Isenburg

  • Frisch gebackene, leckerer Crêpes
  • selbstgebackenen Kuchen
  • Kaffee
  • Tee aus dem Samowar
  • Informationen zur Arbeit der Flüchtlingshilfe
  • Information zur Seenotrettung im Mittelmeer
  • Unterschriftensammlung für Sicherer Hafen Neu-Isenburg

— Unterstützung für die Menschenretter im Mittelmeer

Täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die vor Terror, Gewalt oder Hunger nach Europa fliehen. Die staatlichen Rettungsaktionen wurden eingestellt. Unabhängige Hilfsorganisationen versuchen weiterhin, möglichst viele Menschen zu retten, werden aber durch Anrainerstaaten daran gehindert. Die Besatzungen der Schiffe von z.B. Sea-Watch oder Sea-Eye mussten mit zuschauen, wie hunderte Menschen ertranken. Die Kapitänin Carola Rackete steht vor Gericht. Sie hat nach einer tagelangen Odyssee 40 Flüchtlinge in den nächsten sicheren Hafen nach Italien (Lampedusa) gebracht. Diese wurden vor dem Ertrinken auf dem offenen Mittelmeer gerettet und konnten nicht in Sicherheit gebracht werden, da sich mit Italien ein Mitglied der EU offen gegen Menschenrechte gestellt hat und das Einlaufen in den Hafen unter Strafe gestellt hat.
Viele der Rettungsschiffe werden mit fadenscheinigen Begründungen in den Häfen festgehalten. Die Hilfsorganisationen kämpfen vor Gericht darum, ihre Rettungseinsätze fortsetzen zu dürfen.

Um sie zu unterstützen, werden wir unsere Einnahmen am Tag der Nationen „Sea-Eye“ und „Sea-Watch“ spenden.

Mit unserer Unterschriftensammlung wollen wir die Stadt Neu-Isenburg bitten, dem Beispiel anderer europäischer Städte zu folgen und sich zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu erklären.