Flüchtlingshilfe in unserer Stadt – Vereinsgründung

Bild des Vorstandes

Der Vorstand der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V. v.l.n.r: Renate Kaul (Schriftführerin), Isabelle Mill (stellvertretende Vorsitzende), Michael Kaul (Vorsitzender), Ulla Fahnroth (Kassiererin), Inge Manus (stellvertretende Kassiererin), Patrick Mill (Beisitzer).

Die Flüchtlingshilfe Neu–Isenburg gibt es seit 33 Jahren als offene Gruppe. Nun entschlossen sich die Mitglieder zur Gründung eines eingetragenen Vereins.

Am 20.09.2017 stellte sich der Verein im Gemeindehaus der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz vor. Michael Kaul, der Vorsitzende, blickte dabei auf ereignisreiche Jahre der Flüchtlingsarbeit zurück. Die Gruppe gründete sich, als 1984 in Neu-Isenburg eine Gemeinschaftsunterkunft errichtet wurde. Seitdem kümmern sich engagierte Bürgerinnen und Bürger um Menschen, die vor Verfolgung und Krieg in Neu-Isenburg Zuflucht suchen. Die Flüchtlinge von damals sind längst bestens integriert, Neu-Isenburg ist ihre Heimat.

Aber natürlich gibt es schon viel länger Flüchtlinge in der Stadt. 1699 stellte der Graf von Ysenburg hugenottischen Glaubensflüchtlingen Land zur Gründung einer Stadt zur Verfügung. So wurde Neu-Isenburg gegründet.

Im Herbst 2013 wurden in zwei Hotels Flüchtlinge, meist aus Afghanistan und Somalien untergebracht, 2015 errichtete das Land Hessen eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Rathenaustraße. Seitdem engagieren sich sehr viele Menschen für die Neubürger. Firmen halfen bei der Ausstattung der Unterkunft und stellen heute Praktikumsplätze und einige auch Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ehrenamtliche engagieren sich vor allem als Sprachpaten. Auch die Stadt bemüht sich intensiv die Flüchtlinge zu integrieren.

Wichtiger Anlaufpunkt für Helfer/-innen und Flüchtlinge ist das Café Grenzenlos. Dieses öffnet an jedem ersten und dritten Mittwoch von 15 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz.

Die Flüchtlingshilfe arbeitete als offene Gruppe innerhalb der Marktplatzgemeinde. Vor einigen Monaten reifte die Erkenntnis, dass in einem eingetragenen Verein die Arbeit besser strukturiert und somit effektiver gearbeitet werden kann. Ein wichtiger Grund war auch eine eigene Kasse, auf die auch sehr kurzfristig zugegriffen werden kann.

Nun ist die Flüchtlingshilfe e.V. im Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Das bestehende Konto wurde an den e.V. übertragen, die Kontonummer ist gleich geblieben. IBAN: DE96 5065 2124 0036 1224 55, Sparkasse Langen-Seligenstadt

Im Laufe des Abends konnte sich den zahlreichen Besuchern der Vorstand vorstellen:
Michael Kaul (Vorsitzender), Isabelle Mill (stellvertretende Vorsitzende), Ulla Fahnroth (Kassiererin), Inge Manus (stellvertretende Kassiererin), Renate Kaul (Schriftführerin), Patrick Mill (Beisitzer).

Der Verein nun auf möglichst zahlreiche Mitglieder, viele der Gäste füllten gleich vor Ort ein Anmeldeformular aus, dieses steht für Interessierte auf der Internetseite www.fluechtlinsghilfe-neu-isenburg.de zur Verfügung. Dort finden Sie auch weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins.