Aus der losen Gruppe wird ein Verein

Flüchtlingshilfe ist jetzt registriert und als gemeinnützig anerkannt
NEU-ISENBURG(air) – Das erinnert an ein Paar,das auf keinem Fall zum Establishment gehören möchte, viele Jahre „in wilder Ehe“ zusammenlebt und dann doch heiratet.
>> Den Artikel der Dreieich Zeitung weiterlesen Seite 2 der PDF Datei

Bereits seit 30 Jahren für Isenburger Neubürger im Einsatz
Flüchtlingshilfe gründet gemeinnützigen Verein
>> Auch die Stadtpost berichtet ausführlich Seite 4 der PDF Datei

Hessische Sportcoaches in Berlin

Ministerin Puttrich trifft Ayse Tschischka

Der Deutsche Bundesrat hatte die ehrenamtlichen Sportcoaches zu einer Informationsreise vom 18. bis 21. Juni 2017 nach Berlin eingeladen. Ayse Tschischka war als Neu-Isenburger Sportcoachin dabei. Die Reise war informativ und gut organisiert. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Sport Coaches in Hessen ihrer Arbeit nachgehen. Dabei haben alle das Ziel, Flüchtlinge in Vereinen zu bringen und dadurch Integration mit Freude zu vermitteln. Weiterlesen

Flüchtlingshilfe in unserer Stadt – Vereinsgründung

Bild des Vorstandes

Der Vorstand der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V. v.l.n.r: Renate Kaul (Schriftführerin), Isabelle Mill (stellvertretende Vorsitzende), Michael Kaul (Vorsitzender), Ulla Fahnroth (Kassiererin), Inge Manus (stellvertretende Kassiererin), Patrick Mill (Beisitzer).

Die Flüchtlingshilfe Neu–Isenburg gibt es seit 33 Jahren als offene Gruppe. Nun entschlossen sich die Mitglieder zur Gründung eines eingetragenen Vereins.

Am 20.09.2017 stellte sich der Verein im Gemeindehaus der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz vor. Michael Kaul, der Vorsitzende, blickte dabei auf ereignisreiche Jahre der Flüchtlingsarbeit zurück. Die Gruppe gründete sich, als 1984 in Neu-Isenburg eine Gemeinschaftsunterkunft errichtet wurde. Seitdem kümmern sich engagierte Bürgerinnen und Bürger um Menschen, die vor Verfolgung und Krieg in Neu-Isenburg Zuflucht suchen. Die Flüchtlinge von damals sind längst bestens integriert, Neu-Isenburg ist ihre Heimat.

Aber natürlich gibt es schon viel länger Flüchtlinge in der Stadt. 1699 stellte der Graf von Ysenburg hugenottischen Glaubensflüchtlingen Land zur Gründung einer Stadt zur Verfügung. So wurde Neu-Isenburg gegründet.

Im Herbst 2013 wurden in zwei Hotels Flüchtlinge, meist aus Afghanistan und Somalien untergebracht, 2015 errichtete das Land Hessen eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Rathenaustraße. Seitdem engagieren sich sehr viele Menschen für die Neubürger. Firmen halfen bei der Ausstattung der Unterkunft und stellen heute Praktikumsplätze und einige auch Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ehrenamtliche engagieren sich vor allem als Sprachpaten. Auch die Stadt bemüht sich intensiv die Flüchtlinge zu integrieren.

Wichtiger Anlaufpunkt für Helfer/-innen und Flüchtlinge ist das Café Grenzenlos. Dieses öffnet an jedem ersten und dritten Mittwoch von 15 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz.

Die Flüchtlingshilfe arbeitete als offene Gruppe innerhalb der Marktplatzgemeinde. Vor einigen Monaten reifte die Erkenntnis, dass in einem eingetragenen Verein die Arbeit besser strukturiert und somit effektiver gearbeitet werden kann. Ein wichtiger Grund war auch eine eigene Kasse, auf die auch sehr kurzfristig zugegriffen werden kann.

Nun ist die Flüchtlingshilfe e.V. im Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Das bestehende Konto wurde an den e.V. übertragen, die Kontonummer ist gleich geblieben. IBAN: DE96 5065 2124 0036 1224 55, Sparkasse Langen-Seligenstadt

Im Laufe des Abends konnte sich den zahlreichen Besuchern der Vorstand vorstellen:
Michael Kaul (Vorsitzender), Isabelle Mill (stellvertretende Vorsitzende), Ulla Fahnroth (Kassiererin), Inge Manus (stellvertretende Kassiererin), Renate Kaul (Schriftführerin), Patrick Mill (Beisitzer).

Der Verein nun auf möglichst zahlreiche Mitglieder, viele der Gäste füllten gleich vor Ort ein Anmeldeformular aus, dieses steht für Interessierte auf der Internetseite www.fluechtlinsghilfe-neu-isenburg.de zur Verfügung. Dort finden Sie auch weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins.

Integrationscup Frankfurt 2017

Am 3. September 2017 nahm die Neu-Isenburger Fußballgruppe „Neu-Isenburg Soccers“ am Integrationscup teil, der auf dem Frankfurter Roßmarkt ausgetragen wurde. Die jungen Männer hatten großen Spaß an ihrem ersten Turnier. Nun ist ihr Ergeiz geweckt und die Motivation für das wöchentliche Training groß. Ayse Tschischka hatte als Sportcoach die Teilahme organisiert und die Jungs motiviert. Sie war zu recht stolz auf ihre Gruppe.
Das Fußballteam trifft sich zum Training jeden Freitag 20 bis 21:30 Uhr in der Sporthalle der Brüder-Grimm-Schule, Waldstr. 101.
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Sommerfest ohne Grenzen

Das Fest an der Gemeinschaftsunterkunft war ein voller Erfolg. Menschen vieler Kulturen fanden zusammen, kamen ins Gespräch und erlebten einen wunderbaren Nachmittag.
Ein ganz großes Kompliment an die Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer*innen, die diesen Tag ermöglicht haben.
Das Fest in der Presse:
Offenbach Post, Frankfurt Neue Presse
Bilder des Festes – Fotos: Marianne Kestler, Andreas Frieler, Hannelore Kaus-Schwörer

Dezember 2016, „Isenburger“  Stadt- illustrierte (Nr. 80):
– S. 49:  JOBLINGE –  „Die Lücken schließen zwischen Herkunft und Zukunft“ (P. Bremser)
– S. 58: Angekommen. Lebensweg ehemaliger Flüchtlinge (P. Bremser)

25.10.2016, Offenbach Post / OP Online:
Café Grenzenlos hat sich als Treffpunkt etabliert (col)

Neuer Sportcoach für Flüchtlinge in Neu-Isenburg
20.10.2016, StadtPost Neu-Isenburg:
– (S. 4) Ayse Tschischka folgt auf Gerhard H. Gräber (red)
– (S. 20) Foto (Scheck für Integrationsarbeit)
19.10.2016, Offenbach Post / OP Online:
Nach 40 Jahren Engagement: Gerhard H. Gräber tritt kürzer (Holger Klemm)
13.10.2016, Frankfurter Neue Presse / fnp.de:
Der Gesundheit zuliebe – Gerhard Gräber legt seine Ämter nieder
(Nicole Jost)

12.10.2016, Stadt Neu-Isenburg – Pressemitteilung:
Sportcoaches tragen zur gelingenden Integration bei
12.10.2016, Stadt Neu-Isenburg – Pressemitteilung:
Gerhard H. Gräber – Kleines Dankeschön für einen großen Ehrenamtler

Auszeichnung für eine Reportagenserie zur Flüchtlingsunterkunft in Neu-Isenburg

Doppelte Freude bei hessenschau.de: Mit einer Reportage für unseren „Praxistest Integration“ über Flüchtlinge in Neu-Isenburg hat Redakteur Andreas Bauer den dritten Platz beim Hessischen Journalistenpreis belegt. Auch das gesamte Projekt beeindruckte die Jury.
10.10.2016, hessen-schau.de: Hessischer Journalistenpreis 2016

30.9.2016, Offenbach Post / OP Online:
Auf Jobbustour. Pflege für das zarte Pflänzchen (hov)
30.9.2016, Frankfurter Neue Presse / fnp.de:
Arbeitsamt fährt ungewöhnlichen Kurs für Flüchtlinge (Nicole Jost)

27.9.2016, Offenbach Post / OP Online:
Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ im Rathausfoyer (Leo F. Postl)

20.9.2016, Frankfurter Rundschau / fr online:
„Wie ein Viehauftrieb“. Im Anhörungszentrum in Offenbach warten Flüchtlinge viele Stunden auf ihr Interview (Marie-Sophie Adeoso)

September 2016, „Isenburger“  Stadtillustrierte (Nr. 79):
S. 8: Angekommen. Lebensweg ehemaliger Flüchtlinge (Petra Bremser)
S. 24: Die Neu-Isenburger Vereine übernehmen Verantwortung durch die Integration von Flüchtlingen (Gerhard Gräber)

8.9.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 1):
Migrationsberatung in Neu-Isenburg (red)

6.9.2016, Frankfurter Neue Presse / fnp.de:
Tag der Nationen in Neu-Isenburg (Leo Postl)

17.8.2016, Frankfurter Rundschau / FR Online:
„Gegen Gerüchte ist man nicht machtlos“ (Interview mit Herbert Hunkel)

11.8.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 8):
(Bildunterschrift – Isenburger Tennisclub löst Versprechen ein)

28.7.2016, StadtPost Neu-Isenburg:
Isenburger Tennisclub setzt sich für Flüchtlinge ein (red)

21.7.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 3):
Wer sitzt, ist angekommen (red)

20.7.2016, Dreieich Zeitung / Neu-Isenburg (S. 1):
Flüchtlinge bauen eine Bank mit Symbolkraft – Versteigerung am 24. Juli (air)

18.7.2016, Frankfurter Neue Presse / fnp.de:
Flüchtlingsarbeit. So kann Integration gelingen (Leo Postl)

14.7.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 4):
Integration und Ehrenamt (red)

13.7.2016, Dreieich Zeitung / Neu-Isenburg (S. 1):
Ein Fest als Willkommensgruß (air)

7.7.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 9):
Bürgermeister steht in Gravenbruch Rede und Antwort zum Flüchtlingsheim (man)

5.7.2016, Offenbach Post / op online:
Rundgang durch Gravenbruch. Gespannte Atmosphäre löst sich
(Stefan Mangold)

29.6.2016, Dreieich-Zeitung / Neu-Isenburg (S. 1):
Flüchtlingshilfe sucht Fahrräder (air)

Juni 2016, „Isenburger“ Stadtillustrierte (Nr. 78):
S. 14: Begegnungen mit Hasib (Hannelore Kaus-Schwoerer)
S. 38: Angekommen – Lebensweg ehemaliger Flüchtlinge (Petra Bremser)

10.6.2016, hessen-schau.de: 
Geflüchtet, angekommen – und nun? (Bauer/Vollstädt)

9.6.2016, StadtPost Neu-Isenburg  –
(S. 3):  Neu-Isenburg wünscht Flüchtlingen alles Gute (col)
(S. 5):  Mit Pizzatoast und Fingerfarben (red)

7.6.2016, Frankfurter Neue Presse / fnp.de:
Flüchtlinge ziehen auf Neckermann-Gelände (N. Jost)  + Fotostrecke

7.6.2016, Offenbach Post / op-online.de:
Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung birgt emotionale Momente (col)

26.5.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 7):
Isenburger Erfolgsstorys. Neubürger starten in die Berufswelt (red)

19.5.2016, Frankfurter Rundschau / FR Online:
Der harte Weg in die Arbeit (Aldehoff)

19.5.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 7):
Emir Duleimi engagiert sich im Flüchtlingscamp (red)

12.5.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 1):
Unterstützung für junge Neubürger (red)

5.5.2016, StadtPost Neu-Isenburg (S. 4, 7):
Neubürger lernen Berufswelten kennen / Flüchtlingscamp wird geschlossen / Café Grenzenlos öffnet wieder (red)

4.5.2016, Dreieich Zeitung / Neu-Isenburg (S. 1, 3, 4):
Emir Duleimi leitet Bücherei im Camp / Vor Salafisten schützen / Projekt ermöglicht Berufsorientierung (air)

Veröffentlicht unter Presse

Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Neu-Isenburg wird geschlossen

Pressemitteilung der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg

Die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg ist empört über die plötzliche Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung. Seit Ende September hatten zeitweise bis zu 780 Flüchtlinge vorübergehend eine Bleibe in der Neu-Isenburger Rathenaustraße gefunden. Das von Anfang an gut funktionierende Sozialsystem, das vielen Flüchtlingen Orientierung und Halt gegeben hat und auch von der Landesregierung selbst als vorbildlich bezeichnet wurde, wird jetzt anscheinend mutwillig zerstört. Weiterlesen