„Fußballer gegen Rassismus“ als weitere Aktion für „Neu-Isenburg ohne Rassismus“

Die wöchentlichen Aktionen der Initiative „iburg ohne Rassismus“ entwickeln sich zur Attraktion des Neu-Isenburger Wochenmarktes. An jedem Samstag hat hier eine andere Gruppe ihren Infostand. Das Motto ist verschieden aber das Ziel ist das Selbe: In Neu-Isenburg darf es keinen Platz für Rassismus geben !

Am 15.09.2018 trafen sich Fußballfans verschiedener Clubs um ihre Gemeinsamkeit beim Kampf gegen Rassismus zu demonstrieren. Für Kenner der Fußballszene war es ein spektakuläres Bild als Fans der Offenbacher Kickers und Frankfurter Eintracht Seit an Seit am Tisch der Initiative standen. Auch die Neu-Isenburger Vereine Spielvereinigung 03 und TSG beteiligten sich an der Aktion.
Berichte der Offenbach Post, Frankfurter Neuen Presse

Am Stand lief die Rede Peter Fischers in der er auschloss, dass Mitglieder der AfD Mitglieder der Frankfurter Eintracht sein können. Infos des DFB zeigten das große Engagement des Verbandes gegen Rassismus. Die Flüchtlingshilfe sammelte wieder Spenden zu Gunsten der Seenotrettung im Mittelmeer und Unterschriften für einen „Sicheren Hafen Neu-Isenburg“.
Thomas Osterroth, Wolfgang Seliger und Rainer Bauer brachten engagierte Lieder. Der internationale Nähkreis verkaufte Handarbeit und Monica zelebrierte äthiopischen Kaffee.

Neue UNHCR-Richtlinien: Abschiebungen sind dringend auszusetzen

UNHCR hat seine neuen Richtlinien zu Afghanistan veröffentlicht und bringt es auf den Punkt: Geflüchtete Afghan*innen können nicht nach Kabul geschickt werden! PRO ASYL fordert, die nächste geplante Sammelabschiebung für kommenden Dienstag, 11.09., akut auszusetzen. Entscheidungen über Leib und Leben dürfen diese Erkenntnisse nicht ignorieren.

Das neue 120-Seiten-Papier des UNHCR beschreibt unter detaillierter Quellenangabe, wie sich die Sicherheits-, Menschenrechts- und humanitäre Lage in Afghanistan weiter verändert hat. Diese Beschreibung verläuft diametral zur derzeitigen Praxis der Abschiebungen nach Afghanistan, konkret nach Kabul. Gerade für die entscheidende Frage der Situation in der Hauptstadt heißt es nämlich, dass dort kein Schutz zu finden ist. Weiterlesen

„Fußballer gegen Rassismus“

Seit dem 11.8. zeigt die Initiative „iburg ohne Rassismus“ jeden Samstag auf dem Wochenmarkt Neu-Isenburg Flagge. Am 8.9. lag der Schwerpunkt auf der Seenotrettung im Mittelmeer. Zu Gunsten der Rettungsschiffe „Sea-Watch“ und „Sea-Eye“ sammelt die Flüchtlingshilfe Gelder. Siehe unser Bericht zum Tag der Nationen.

Fußgängerzone Neu-Isenburg Bahnhofstraße
Samstag 15.9.2018 um 9.30 Uhr bis 12 Uhr

Am 15.9.2018 plant die Initiative „iburg ohne Rassismus“ in der Fußgängerzone eine Aktion „Fußballer gegen Rassismus“. Aufgrund der Erklärung von Eintrachtpräsident Peter Fischer, dass kein AfD-Wähler Mitglied bei der Eintracht sein kann, wollen wir in Neu-Isenburg „Flaggen zeigen“.
Verschiedene Vereine und Fans wollen sich zum Ziel „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ am Stand in der Fußgängerzone treffen. Mitstreiter mit Trikots, Kappen und Fahnen können die Aktion zu einer kraftvollen Demonstration werden lassen.

Seebrücke statt Seehofer

Die Initiative Iburg ohne Rassismus, die Neu-Isenburger Flüchtlingshilfe sowie die OMAS GEGEN RECHTS rufen zur Teilnahme an der Grossdemonstration am 17. September um 18.30 Uhr in Frankfurt auf, unter dem Motto:

SEEBRÜCKE STATT SEEHOFER
DEMO FÜR HUMANITÄT UND MENSCHENRECHTE.
DAS SOLIDARISCHE FRANKFURT GEGEN SEEHOFERS POLITIK DER ANGST

Auf dem Mittelmeer verlieren Menschen jeden Tag den Kampf ums nackte Überleben. 34.000 Tote seit 1993 und laut UN bereits mehr als 1.500 Ertrunkene seit Jahresbeginn. Der Grund ist so banal wie widerwärtig:
Statt Fluchtursachen zu bekämpfen wird die Seenotrettung kriminalisiert. Eine ungerechte Politik spaltet die Welt in Reiche und Arme.
Am 18.September kommt Bundesinnenminister Horst Seehofer für den „12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklung“ in die Paulskirche. Kommt und setzt euch dafür ein, aus Frankfurt eine solidarische Stadt zu machen! Das Bündnis Seebrücke Frankfurt fordert deshalb:

  • sichere Fluchtwege, die Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme aller,
  • sich zur solidarischen Stadt zu erklären wie Köln, Bonn, Düsseldorf, Berlin, Barcelona, Palermo und viele andere,
  • sich gegen den massiven Rechtsruck zu stellen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen gegen Angstmacherei, Ausgrenzung, Abschottung und Abschiebung.
  • WIR WOLLEN BRÜCKEN BAUEN STATT NEUE MAUERN UND LAGER

Die Neu-Isenburger Bürger*Innen, die gemeinsam mit uns nach Frankfurt zum Willy-Brandt-Platz fahren möchten, treffen sich um 17.30 Uhr in Neu-Isenburg an der Straßenbahn Haltestelle, gerne mit oranger Kleidung und Transparenten.

Vielen Dank im Voraus
Im Namen für die Initiative Iburg ohne Rassismus, Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg
omasgegenrechts@web.de Lotte Müller

Flüchtlingshilfe N-I sucht Verstärkung für das Sprachpatenteam

In Neu-Isenburg hilft ein tolles, engagiertes Team Ehrenamtlicher unseren
Neubürgern Deutsch zu lernen und zu sprechen. Diese Sprachpaten leisten
einen unverzichtbaren Beitrag zur Integration der Menschen, die in unserer
Stadt eine neue Heimat gefunden haben. Die Lernenden kommen aus allen
Altersgruppen, darunter sind Kinder und Jugendliche, die in der Schule
Unterstützung brauchen, aber auch junge Erwachsene, die sich schon gut
verständigen können, aber ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen.

Aktuell liegen uns etliche Anfragen vor, für die wir unser Team verstärken
möchten. Die Kinder sind zwischen 8 und 13 Jahre alt, die Erwachsenen haben
unterschiedliche Sprachniveaus.

Haben Sie Zeit und Lust, unser Sprachpatenteam zu verstärken? Wir stellen
den Kontakt zwischen Sprachpaten und Lernenden her und helfen gerne auch bei
der Auswahl der Lernmaterialien. Die Lernstunden vereinbaren Sie mit dem/der
Lernenden selbst oder Sie unterstützen den wöchentlichen Sprachtreff in der
Stadtbibliothek Neu-Isenburg donnerstags von 11 bis 13 Uhr.

Bitte melden Sie sich bei der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.,
Michael Kaul oder bei Katharina Mieskes

Spendensammlung für die Seenotrettung im Mittelmeer

Der Stand der Flüchtlingshilfe am „Tag der Nationen“ stand ganz im Zeichen der Seenotrettung im Mittelmeer. Um die Rettungsgesellschaften „Sea-Watch“ und „Sea-Eye“ zu unterstützen, packten viele fleißige Helfer*innen mit an, bauten den Stand auf, backten Crêpes und verkauften gespendete, selbstgebackene Kuchen.

Am Infotisch wurde auf das tägliche Drama im Mittelmeer hingewiesen, wo tausende Flüchtlinge ertrinken. Rund 220,-€ wurden am Stand für die Rettungsorganisationen gesammelt, etwa 280,-€ erbrachte der Verkauf von Kaffee und Kuchen.

Am kommenden Samstag geht die Sammelaktion weiter. Die Sammelbox steht am Stand der Initiative „iburg ohne Rassismus“ auf dem Wochenmarkt in der Fußgängerzone (Bahnhofstr.) 10:00 bis 12:30 Uhr.

Stand am Tag der Nationen zu Gunsten der Seenotrettung im Mittelmeer

Wie jedes Jahr beteiligt sich die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg am „Tag der Nationen“.

Tag der Nationen
25. August 2018, ab 12 Uhr
Rosenauplatz (neben der Hugenottenhalle)
Neu-Isenburg

  • Frisch gebackene, leckerer Crêpes
  • selbstgebackenen Kuchen
  • Fairtrade Kaffee
  • Tee aus dem Samowar
  • Informationen zur Arbeit der Flüchtlingshilfe

— Unterstützung für die Menschenretter im Mittelmeer

Wir möchten an unserem Stand auf eine dringend notwendige Aktion aufmerksam machen sowie für die Hilfsorganisationen Spenden sammeln:

Täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die vor Terror, Gewalt oder Hunger nach Europa fliehen. Unabhängige Hilfsorganisationen versuchen, möglichst viele zu retten, werden aber zunehmend durch die Anrainerstaaten daran gehindert. Die Besatzungen der Schiffe von z.B. Sea-Watch oder Sea-Eye mussten mit zuschauen, wie hunderte Menschen ertranken. Der Kapitän der „Lifeline“ steht, weil er Menschen gerettet hat, vor Gericht. Inzwischen werden viele der Rettungsschiffe mit fadenscheinigen Begründungen in den Häfen festgehalten. Die Hilfsorganisationen kämpfen vor Gericht darum, ihre Rettungseinsätze fortsetzen zu dürfen.

Um sie zu unterstützen, werden wir unsere Einnahmen am Tag der Nationen „Sea-Eye“ und „Sea-Watch“ spenden.

Mit unserer Unterschriftensammlung wollen wir die Stadt Neu-Isenburg bitten, dem Beispiel anderer europäischer Städte zu folgen und sich zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu erklären.

„Omas gegen rechts“ auf dem Wochenmarkt

Im Rahmen unserer Aktionswochen auf dem Wochenmarkt „Solidarität statt Hetze“ fand am Samstag, dem  11.8. 2018 der Auftakt mit der Aktion „Lesen gegen Rechts“  sehr erfolgreich statt. 

Unsere „Straßenschilder“ mit der Aufschrift: „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ haben viel Aufmerksamkeit erregt. Die ausgelegten Bücher zum Thema Faschismus und Rassismus von Frau Duchmann  interessierten viele Besucher ebenso wie die zum Verkauf angebotenen Bücher  der Buchhandlung Leander. Weiterlesen