Schöne Spende durch den Weihnachtsmarkt zu Gunsten der Kinderhilfe Jemen

Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helferinnen und Helfer, die an diesem Wochenende wieder einen tollen Stand boten.
Wenn nicht gerade ein Regenschauer die Besucher vertrieb, standen immer Besucher vor der Hütte um einen leckeren Crêpe zu essen oder sich mit einem Glühwein aufzuwärmen. Am Ende waren 850 € in der Kasse, die die Flüchtlingshilfe an die Kindernothilfe Jemen überweisen wird.

Die Flüchtlingshilfe spendet die kompletten Einnahmen des Weihnachtsmarktes an die  Kinderhilfe Jemen. Die Lage im Jemen wird immer unerträglicher. UN-Experte Lowcock sprach im Sicherheitsrat von einer alarmierenden Situation. Es seien derzeit ca. 5 Millionen Kinder vom Hunger bedroht. Es handelt sich um die weltweit größte Katastrophe seit Menschengedenken. Die Menschen essen inzwischen Blätter von den Bäumen. Sie verkaufen ihr Mobiliar.

Mitgliederversammlung der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

Vor gut einem Jahr wurde aus der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg ein e.V. Bei der Mitgliederversammlung am 29.11.2018 konnte eine erste Bilanz gezogen werden.
Der Vorsitzende Michael Kaul konnte auf ein Jahr mit Erfolgen aber auch Schwierigkeiten zurückblicken.

Die wichtigste Arbeit im Verein machen die Patinnen und Paten. Sie helfen beim Erlernen und Praktizieren der deutschen Sprache und oft auch bei den vielen kleinen und großen Problemen unserer Neubürger. Hier werden weiterhin qualifizierte Helfer*innen gesucht, die vor allem bei Prüfungsvorbereitungen helfen und Schüler*innen und Auszubildende in weiterführenden Schulen unterstützen.

Das Café Grenzenlos ist der wichtigste Treffpunkt für die Geflüchteten und die ehrenamtlichen Helfer. Die schönsten Stunden waren sicherlich die Ausflüge in den Sommerferien. Mit dem öffentlichen Nahverkehr fuhren jeweils 40 bis 50 Neubürger sowie einige Pat*innen ins Experiminta, den Palmengarten, ins Vivarium, in den Klettergarten und zum Zirkus Wannabe.

Beim Tag der Nationen und in den Wochen vor der Landtagswahl appellierte die Flüchtlingshilfe für ein Neu-Isenburg ohne Rassismus und sammelte Spenden für die Seenotrettung im Mittelmeer. Sehr positive Reaktionen aus der Bevölkerung stimmen die Gruppe optimistisch.

Sehr gut läuft weiterhin die Zusammenarbeit mit der Stadt Neu-Isenburg sowie dem Diakonischen Werk.

Schwierig sind die langwierigen Asylverfahren und oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Dies verängstigt die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und hier auf eine sichere Zukunft hoffen.

Die Flüchtlingshilfe bedankt sich bei allen Helfer*innen und bei denen, die ihre Arbeit durch eine Spende unterstützt haben.

Bild des neugewählten Vorstandes

Bild des neugewählten Vorstands — v.l.n.r. Carsten Pauck, Ulla Fahnroth, Michael Kaul, Katharina Mieskes, Isabell Mill, Renate Kaul, Katrin Strauß. Nicht im Bild: Marianne Kestler, Patrick Mill

Bei der ersten Neuwahl des Vereins konnte der Vorstand erweitert und verstärkt werden. Inge Manus, die sich seit über 30 Jahren für die Flüchtling in unserer Stadt engagiert, hatte darum gebeten, sich aus der Vorstandsarbeit zurückziehen zu dürfen.
Gewählt wurden:
Michael Kaul (1. Vorsitzender), Isabelle Mill (stellv. Vorsitzende), Ulla Fahnroth (Kassiererin),
Marianne Kestler (Pressesprecherin), Renate Kaul (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Katharina Mieskes, Katrin Strauß, Patrick Mill, Christian Pauck
Anlage: Bild des neugewählten Vorstands,
v.l.n.r. Carsten Pauck, Ulla Fahnroth, Michael Kaul, Katharina Mieskes, Isabell Mill, Renate Kaul, Katrin Strauß. Nicht im Bild: Marianne Kestler, Patrick Mill

Marianne Kestler, Pressesprecherin

Demo für Neu-Isenburg ohne Rassismus

Neu-Isenburg, 27.11.2018 – Zum Abschluss der sommerlichen Aktionen auf dem Wochenmarkt rief die Initiative „iburg_ohne_rassismus“ dazu auf am Tag vor der Landtagswahl in Hessen, gemeinsam für unsere Stadt ohne Rassismus auf die Straße zu gehen.120 Menschen folgten dem Aufruf. Bei einem Stopp rief Pfarrer i.R. Matthias Loesch dazu auf die Demokratie zu stärken und Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in jeder Form eine Absage zu erteilen.

Dazu auch der Bericht der Frankfurter Neuen Presse

Die Initiative hatte sich seit dem 11.8. unter dem Motto „Solidarität statt Hetze“ jeden Samstag auf dem Wochenmarkt mit vielen anderen Gruppierungen getroffen. Ihr Anliegen ist es, rassistischer Hetze, rechten Ressentiments und faschistischem Gedankengut offensiv entgegenzutreten, öffentlich, klar und deutlich, hör-und sichtbar.
„Iburg_ohne_rassismus“ hat in den vergangenen elf Wochen gemeinsam mit:
Lesen gegen Rechts, Omas gegen Rechts, Fussballer gegen Rassismus, Humanistische
Gemeinschaft, Weltladen Neu-Isenburg, Flüchtlingshilfe und vielen AntirassistInnen zum Ausdruck gebracht, dass Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz in unserer Stadt haben.
Sie wollen eine Stadt für alle, die sich offensiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und für ein solidarisches Miteinander positioniert.
In der Initiative „iburg_ohne_rassismus“ sind Einzelpersonen aus Neu-Isenburg aktiv,
die teilweise schon lange antirasistisch tätig sind. Sie ist unabhängig von Parteien und anderen politischen Organisationen.
Das Ziel ist klar:
Rassistische Hetze, egal von welcher Seite und egal von welcher Partei, darf in Neu-Isenburg nicht unwidersprochen bleiben. Nicht im hessischen Landeswahlkampf, im hessischen Landtag und anderswo und schon gar nicht auf Dauer.

Flüchtlingshilfe auf dem Wochenmarkt

Seit über 30 Jahren steht die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Da ist es für uns selbstverständlich die Initiative „iburg_ohne_rassismus“ zu unterstützen. Die Initiative wirbt seit Anfang August auf dem wöchentlichen Wochenmarkt für ein weltoffenes, demokratisches Neu-Isenburg.

Am Samstag, 20. Oktober von 9:30 bis 12 Uhr gestaltet die Flüchtlingshilfe den Stand Neu-Isenburg Ecke Bahnhof-/Ludwigstraße.

  • Leinwand, Pinsel und Farbe stehen bereit für eine Vielfalt-Unterschriften-Aktion.

  • Erneut wird die Flüchtlingshilfe für die Seenotrettung werben.
    Täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die vor Terror, Gewalt oder Hunger nach Europa fliehen. Unabhängige Hilfsorganisationen werden daran gehindert die Menschen vor dem Ertrinken zu retten.
    Die Flüchtlingshilfe sammelt weiterhin Spenden zur Unterstützung der Rettungsschiffe „Sea-Eye“ und „Sea-Watch“. Mit einer Unterschriftensammlung will sie die Stadt Neu-Isenburg bitten, dem Beispiel anderer europäischer Städte zu folgen und sich zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu erklären.

„Die Anstalt“ klärt auf

Die Kabarettsendung „Die Anstalt vom 25.09.2018“ befasst sich wieder einmal mit dem Thema Migration. Ein besonders interessanter Beitrag beschäftigt sich mit dem BAMF (ab Min 24), dem „Skandal“ um 2000 falsche Anerkennungen in Bremen und wie sich dieser in Luft auslöste. Absolut sehenswert: Die Anstalt 25.09.2018

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht tödlicher Ernst wäre.

Flüchtlingsmarathon mit Hindernissen und Etappensiegen

(Presseartikel in der Stadtillustrierten „Isenburger“)
Das Engagement der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg – ein Zwischenbericht
Katharina Mieskes, Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e. V., Juli 2018

Die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg hilft seit über 30 Jahren Menschen, die in unserer Stadt Zuflucht und ein neues Zuhause suchen. Dabei unterscheidet sie nicht nach dem sog. Aufenthaltsstatus oder wie lange die Menschen hier leben, denn sie agiert „grenzenlos“. Als im September 2015 rund 700 Menschen in das rasch zusammengestellte „Feldlager“ im ehemaligen Rundschau-Haus eingewiesen wurden, lebten bereits seit 2013 gut 180 Flüchtlinge in Neu-Isenburg.  Den ganzen Artikel (pdf) lesen >>

 

Sammelaktion zu Gunsten der Seenotrettung

Am Tag der Nationen startete die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg eine Sammelaktion zu Gunsten der Seenotrettung im Mittelmeer. Dort kämpfen mehrere NGOs um das Leben schiffbrüchiger Flüchtlinge.
Unserer Aktion schlossen sich drei Isenburger*innen an, die gemeinsam ihren 70. Geburtstag feierten. Hier kamen 660 € zusammen. Am wöchentlichen Stand der Initiative „iburg_ohne Rassismus“, Samstags auf dem Neu-Isenburger Wochenmarkt, sammeln wir weiter für diese so unendlich wichtige Aktion, die bisher 1300 € einbrachte.

„Fußballer gegen Rassismus“ als weitere Aktion für „Neu-Isenburg ohne Rassismus“

Die wöchentlichen Aktionen der Initiative „iburg ohne Rassismus“ entwickeln sich zur Attraktion des Neu-Isenburger Wochenmarktes. An jedem Samstag hat hier eine andere Gruppe ihren Infostand. Das Motto ist verschieden aber das Ziel ist das Selbe: In Neu-Isenburg darf es keinen Platz für Rassismus geben !

Am 15.09.2018 trafen sich Fußballfans verschiedener Clubs um ihre Gemeinsamkeit beim Kampf gegen Rassismus zu demonstrieren. Für Kenner der Fußballszene war es ein spektakuläres Bild als Fans der Offenbacher Kickers und Frankfurter Eintracht Seit an Seit am Tisch der Initiative standen. Auch die Neu-Isenburger Vereine Spielvereinigung 03 und TSG beteiligten sich an der Aktion. Weiterlesen

Neue UNHCR-Richtlinien: Abschiebungen sind dringend auszusetzen

UNHCR hat seine neuen Richtlinien zu Afghanistan veröffentlicht und bringt es auf den Punkt: Geflüchtete Afghan*innen können nicht nach Kabul geschickt werden! PRO ASYL fordert, die nächste geplante Sammelabschiebung für kommenden Dienstag, 11.09., akut auszusetzen. Entscheidungen über Leib und Leben dürfen diese Erkenntnisse nicht ignorieren.

Das neue 120-Seiten-Papier des UNHCR beschreibt unter detaillierter Quellenangabe, wie sich die Sicherheits-, Menschenrechts- und humanitäre Lage in Afghanistan weiter verändert hat. Diese Beschreibung verläuft diametral zur derzeitigen Praxis der Abschiebungen nach Afghanistan, konkret nach Kabul. Gerade für die entscheidende Frage der Situation in der Hauptstadt heißt es nämlich, dass dort kein Schutz zu finden ist. Weiterlesen