Vernissage: Syrien, Kunst, Flucht

– ein Ausstellungsprojekt mit syrischen Künstler/innen

 

Freitag, 13.4.2018, 19 Uhr
Stadtgalerie, Schulgasse 1 (über dem Bürgeramt Neu-Isenburg)

Begrüßung: Bürgermeister Herbert Hunkel
Einführung: Marco Thomas
Mit Musik des Künstlerpaares Ahmad Naffory und Claudia Willmitzer/ CocoNaff
Die Ausstellung wurde kuratiert von Jabbar Abdullah, Köln

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 7-18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 4.8.2018

Gemeinschaftsausstellung von rund 40 syrischen Künstler/innen.

Wie verarbeiten syrische Künstler/innen den Krieg in ihrer Heimat? Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst?

Seit nunmehr sieben Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Menschen dazu zwang, das Land zu verlassen. Die Geschehnisse und Begegnungen in ihrem Heimatland und auf der Flucht prägen die Geflüchteten und hinterlassen Spuren in jeder/jedem Einzelnen. Die Kunst kann helfen, diese Geschehnisse zu verarbeiten. Zahlreiche Künstler/innen aus Syrien nutzen auch hier in Europa das Medium der Kunst, um sich auszudrücken.

Das von Jabbar Abdullah im Mai 2016 initiierte Ausstellungsprojekt „Syrien, Kunst und Flucht“ möchte genau jene entstandene Kunst und die Gedanken und Erfahrungen der syrischen Künstler/innen in der Öffentlichkeit präsentieren. In dieser Annäherung erhalten hier lebende syrische Künstler/innen die Möglichkeit ihre Sichtweise zur politischen Lage in Syrien zu artikulieren sowie am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben in ihrer neuen Heimat aktiv teilzunehmen und auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden. Aber auch in der Umkehrung erhalten Interessierte Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Heimatländer der Migrantinnen und Migranten sowie über deren schwierigen Reise der Flucht, sodass in dieser Begegnung eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen erfolgen kann.

Vor der Flucht studierten viele der Künstler/innen an der Universität von Damaskus Bildende Kunst und konnten bereits erste Ausstellungserfahrungen in Galerien sammeln. Im Studium erlernten sie die handwerklichen und künstlerischen Möglichkeiten und konnten nur soweit ihre Ideen umsetzten, wie es die künstlerische Freiheit zugelassen hat. Nicht alles durfte in der Kunst zum Ausdruck kommen oder gar gezeigt werden. Auch war der offene Austausch mit anderen Künstler/innen unterbunden, da Organisationen und Versammlungen verboten waren und Ausstellungen zuvor beim Geheimdienst angemeldet werden mussten.

Heute wollen die syrischen Künstler/innen die Freiheit der Kunst nutzen, um durch sie die Menschen in Europa für die Situation in Syrien zu sensibilisieren und darüber aufzuklären. Es ist ihnen wichtig als Sprachrohr zu fungieren und ihre Perspektive und Erlebnisse der aktuellen politischen Situation widerzuspiegeln sowie zu einer kritischen Reflexion anzuregen. Losgelöst von der Kontrolle und Überwachung drücken sich die Künstler/innen in den verschiedenen Medien der Malerei, Fotografie oder Skulptur aus. Farbenfrohe Bilder spiegeln die Schönheit des Landes und der Kultur sowie die Hoffnung wider. Kugelschreiberzeichnungen zeugen von Gefühlsausbrüchen über die erlebte Zeit, Fotografien zeigen die Brutalität und das Ausmaß des Krieges: Zerbombte Häuserfassaden, zerstörte Straßenzüge, Kinder, die einsam durch die Gassen laufen, Flüchtlingscamps.

(Kulturbüro, Tel.: 06102 / 747-415)

Staffellauf „Frieden geht“ am 25.5. von Neu-Isenburg nach Frankfurt

Sicher habt Ihr schon von dem bundesweiten Staffellauf gehört, der unter dem Motto „Frieden geht“ vom 21. Mai bis 2. Juni 2018 stattfindet. Zur Teilnahme rufen verschiedene Friedensinitiativen auf, u.a. die Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Ohne Rüstung leben und der Grsprächskreis für Frieden und Demokratie.

Beim letzten Treffen der Flüchtlingshilfe wurde beschlossen, möglichst viele von uns gemeinsam mit den Neubürgerinnen und Neubürgern zur Teilnahme zu motivieren.

Der Staffellauf startet am 21.5. in Oberndorf (Süddeutschland) bei Heckler & Koch, der größten Waffenlieferungsfirma. Von dort führt die Laufstrecke vorbei an mehreren Rüstungsstandorten entlang einer festgelegten Route bis Berlin (2.6.).

Am 25.5. wird der Staffellauf in Neu-Isenburg erwartet, wo um 18:00 auf dem Platz vor der Hugenottenhalle ein Gruppe zum Gehen nach Frankfurt zur Paulskirche starten wird (7,1 km; ca. 2 Stunden Gehzeit). Die Strecke ist sicher für alle Teilnehmenden zu bewältigen.

Das Startgeld einschließlich T-Shirt (obligatorisch) beträgt 20€, 10€ ermäßigt (gilt für unsere Neubürgerinnen und Neubürger). Die Anmeldung erfolgt individuell und online.

Direkt zur Anmeldung
Dort bei „Etappenauswahl“ die „6. Teiletappe: Neu-Isenburg – Paulskirche“ auswählen und bei „Ich starte…“ bitte „Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg“ eintragen.

Die Flüchtlingshilfe fordert Euch alle mit Euren „Schützlingen“ zum Mitmachen auf !

AirPlus unterstützt die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

Mit einer Spende von 4.500 Euro unterstützt AirPlus, weltweit führenden Anbieter von Lösungen für das tägliche Management von Geschäftsreisen, die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

zur Übergabe der Spende trafen sich im Gebäude der Airplus GmbH in Neu-Isenburg (v.l.n.r) Wendy Gorman, Markus Maurer, Simone Weber, Sandra Santoro, Michael Kaul (Vorsitzender Flüchtlingshilfe), Tracy Killian, Colleen Smith, Isabelle Mill (2.Vositzende Flüchtlingshife)

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Flüchtlinge hoffen auf ein besseres Leben

Angst vor Abschiebung

Neu-Isenburg, 22.01.2018Hoffnung auf ein besseres Leben, Angst vor Abschiebung: Flüchtlinge wie Khadije und Farhad stehen vor einer ungewissen Zukunft. Damit die Gegenwart nicht zu sehr belastet, helfen die Sozialarbeiter der Flüchtlingsunterkunft in Gravenbruch, so gut es geht.

Nicole Jost, Redakteurin der Frankfurter Neuen Presse, berichtet von den Menschen, die als Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft in Gravenbruch untergebracht sind, von ihren Ängsten und ihren Hoffnungen.
Weiter zum Artikel der FNP

Pfr. Mattias Loesch in den Ruhestand verabschiedet

Die Stadt Neu-Isenburg verlieh Pfarrer Loesch die Ehrenplakette der Stadt, nach der Ehrenbürgerschaft ist dies die höchste Auszeichnung. V.l.n.r. Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Pfr. Matthias Loesch, Jutta Loesch, Bürgermeister Herbert Hunkel, Pröpstin Karin Held

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Kirche der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz am Sonntag dem 3.12.2017. Pfarrer Matthias Loesch leitete seinen letzten Gottesdienst und wurde anschließende offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Viele Gäste waren gekommen um die vielfältige Arbeit des Pfarrers zu würdigen und sich bei ihm und seiner Frau Jutta zu bedanken. Wichtiger Bestandteil seiner Arbeit war das stete Bemühen um Integration und gutes Miteinander unabhängig von Konfession und Herkunft. Weiterlesen

Da:Sein – Flüchtlinge über ihre neue Heimat

Im Rahmen der Woche „neu:isenburg open:world“ wurde am 16.11.2017 die Ausstellung „Da:sein“ eröffnet. Im „Haus zum Löwen“ wurden die Eindrücke einiger Neubürger über unsere Stadt zusammen getragen. Ein großes Dankeschön an Dr. Bettina Stuckard vom Kulturbüro und Museumsleiter Christian Kunz, die beim Café Grenzenlos mit den Flüchtlingen sprachen.
Berichte der Offenbach Post und der Frankfurter Neuen Presse
Das Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ öffnet Freitags 14 bis 17 Uhr, Samstags und Sonntags 11 bis 17 Uhr.

OPEN WORLD 2 – Konzert ONE EARTH ORCHESTRA

 So 12. November 19 Uhr  Hugenottenhalle Neu-Isenburg

Ustad Ghulam Hussain zählt zu den zehn besten Rubabspielern der Welt

Das von dem international bekannten Komponisten Volker Staub gegründete One Earth Orchestra realisiert weltweit interkulturelle Musikprojekte, bei denen die Kooperation mit Musikern verschiedenster Kulturen im Zentrum steht. Das Ensemble bereiste hierzu Indien, Süd- und Zentralamerika sowie verschiedene europäische Länder. 2016 eröffnete das One Earth Orchestra das Festival Offene Welt am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und organisierte 2016 zusammen mit BIMBACHE openART und der Musikschule Neu-Isenburg das 1. Interkulturelle Musikfestival OPEN WORLD in Neu-Isenburg.

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