Pfr. Mattias Loesch in den Ruhestand verabschiedet

Die Stadt Neu-Isenburg verlieh Pfarrer Loesch die Ehrenplakette der Stadt, nach der Ehrenbürgerschaft ist dies die höchste Auszeichnung. V.l.n.r. Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Pfr. Matthias Loesch, Jutta Loesch, Bürgermeister Herbert Hunkel, Pröpstin Karin Held

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Kirche der Ev.-Ref. Gemeinde am Marktplatz am Sonntag dem 3.12.2017. Pfarrer Matthias Loesch leitete seinen letzten Gottesdienst und wurde anschließende offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Viele Gäste waren gekommen um die vielfältige Arbeit des Pfarrers zu würdigen und sich bei ihm und seiner Frau Jutta zu bedanken. Wichtiger Bestandteil seiner Arbeit war das stete Bemühen um Integration und gutes Miteinander unabhängig von Konfession und Herkunft.

Für ihn ganz wichtig war sein Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Hier wies er immer wieder darauf hin, dass unsere Stadt von Flüchtlingen gegründet wurde und es schon daher unsere gute Pflicht ist Menschen die hier Zuflucht suchen wohlwollend aufzunehmen. Er war stets Ansprechpartner der Neubürger und setzte sich oft ganz direkt für sie ein. Gemeinsam mit Alexander Gerstenberger-Vogt rief er das Café Grenzenlos ins Leben, der Ort an dem Neubürger und „eingeborene“ zusammenkommen und oft Paten- oder auch Freundschaften entstehen.

Den Dank der Neubürger und der Flüchtlingshilfe überbrachte Ahmad Raslan (links), der vor zwei Jahren in die Hugenottenstadt kam. Er wurde begleitet von Arif Siddiqui (2.v.r..), Yussef Jimale (rechts) und Michael Kaul (2.v.l.).

Pfr. Loesch bat die Gäste um ein Fürbittengebet für die Familie Siddiqui, die von Abschiebung bedroht ist. Pfr. Loesch und die Flüchtlingshilfe versuchen dies mit einer Petition zu verhindern.

Berichte zum Abschied: Frankfurter Neue Presse, Offenbach Post , Dekanat Dreieich

 

Da:Sein – Flüchtlinge über ihre neue Heimat

Im Rahmen der Woche „neu:isenburg open:world“ wurde am 16.11.2017 die Ausstellung „Da:sein“ eröffnet. Im „Haus zum Löwen“ wurden die Eindrücke einiger Neubürger über unsere Stadt zusammen getragen. Ein großes Dankeschön an Dr. Bettina Stuckard vom Kulturbüro und Museumsleiter Christian Kunz, die beim Café Grenzenlos mit den Flüchtlingen sprachen.
Berichte der Offenbach Post und der Frankfurter Neuen Presse
Das Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ öffnet Freitags 14 bis 17 Uhr, Samstags und Sonntags 11 bis 17 Uhr.

OPEN WORLD 2 – Konzert ONE EARTH ORCHESTRA

 So 12. November 19 Uhr  Hugenottenhalle Neu-Isenburg

Ustad Ghulam Hussain zählt zu den zehn besten Rubabspielern der Welt

Das von dem international bekannten Komponisten Volker Staub gegründete One Earth Orchestra realisiert weltweit interkulturelle Musikprojekte, bei denen die Kooperation mit Musikern verschiedenster Kulturen im Zentrum steht. Das Ensemble bereiste hierzu Indien, Süd- und Zentralamerika sowie verschiedene europäische Länder. 2016 eröffnete das One Earth Orchestra das Festival Offene Welt am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und organisierte 2016 zusammen mit BIMBACHE openART und der Musikschule Neu-Isenburg das 1. Interkulturelle Musikfestival OPEN WORLD in Neu-Isenburg.

Für das Konzert am 12. November erweitert sich das ONE EARTH ORCHESTRA um die afghanischen Musiker Ustad Ghulam Hussain (Rubab) und Mirweis Neda (Tablas). Hussain spielt das Nationalinstrument Afghanistans und zählt zu den zehn besten Rubabspielern der Welt.
In Ludwigshafen, wo das ONE EARTH ORCHESTRA kürzlich zum zweiten Mal mit derselben Besetzung beim WELTFEST mitgewirkt hat, bekommt Hussain stets standing ovations von seinen Landsleuten.

Der Fahrradkurs für Flüchtlingsfrauen, ein „kleiner großer Schritt“ in unsere Gemeinschaft

Mit Recht stolz auf den erfolgreich absolvierten Fahrradkurs: v.l.n.r Marjan, Makiye, Maryam, Trainerin Nicole, Lujain, Selam

Die große Nachfrage bei unseren Flüchtlingsfrauen nach einem Fahrradkurs hat uns sehr gefreut. Kurzfristig konnten wir, mit Unterstützung des Sportamtes Neu-Isenburg, den zweiten Fahrradkurs dieses Jahres organisieren. Das Interesse war so groß, dass wir leider zwei Interessentinnen aufs nächste Jahr vertrösten mussten. Weiterlesen

neu:isenburg – open:world – 02

Wir möchten Sie und Ihre Freunde herzlich zum zweiten Open-World-Festival einladen.

  • Gestartet wird mit einem LARP-Workshop am Sonntag, 12.11., 14 bis ca. 17 Uhr im Stadtmuseum, zu dem sich noch Interessierte anmelden können.
  • Mit dem Konzert von Volker Staub und seinem One Earth Orchestra eröffnen wir das Festival am Sonntag, 12.11. um 19 Uhr in der Hugenottenhalle. Es begrüßen Bürgermeister Herbert Hunkel sowie ein Vertreter des Hessischen Staatsministeriums.
  • Am Montag, 13.11., 19.30 Uhr setzen wir das Festival mit dem Theaterstück „Die letzte Karawanserei“ der preisgekrönten französischen Regisseurin Ariane Mnouchkine fort. Da Stück basiert auf 400 Interviews mit Flüchtlingen und Asylsuchenden. „Fremde Heimat – neue Heimat“ ist der Film überschrieben, den der Frankfurter Filmemacher Enrico Corsano am Dienstag, 14.11., 20 Uhr in der Hugenottenhalle zeigt.
  • Am Donnerstag, 16.11., 19 Uhr folgt die Ausstellungseröffnung DA.SEIN  im Stadtmuseum. In der Ausstellung beschreiben Neu-Isenburger Geflüchtete ihr Ankommen in unserer Stadt.
  • „Open World?!“ sind die 8. Neu-Isenburger Literaturtage überschrieben. In diesem Rahmen liest Meral Kureyshi am Sonntag, 19.11., 17 Uhr in der Stadtbibliothek aus ihrem Buch „Elefanten im Glück“.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch der Flüchtlingshilfe. Sollten Sie zu Veranstaltungen, die Eintritt kosten, mit Geflüchteten kommen, erlassen wir Ihnen als Gruppe gerne den Eintritt. Anmeldungen per Mail sind notwendig: bettina.stuckard@stadt-neu-isenburg.de

Plakat zur Ankündung „neu:isenburg – open:world – 02“

Eine Veranstaltung des Kulturbüros der Stadt Neu-Isenburg