„Omas gegen rechts“ auf dem Wochenmarkt

Im Rahmen unserer Aktionswochen auf dem Wochenmarkt „Solidarität statt Hetze“ fand am Samstag, dem  11.8. 2018 der Auftakt mit der Aktion „Lesen gegen Rechts“  sehr erfolgreich statt. 

Unsere „Straßenschilder“ mit der Aufschrift: „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ haben viel Aufmerksamkeit erregt. Die ausgelegten Bücher zum Thema Faschismus und Rassismus von Frau Duchmann  interessierten viele Besucher ebenso wie die zum Verkauf angebotenen Bücher  der Buchhandlung Leander.

Unser Anliegen, der rassistischen Hetze, rechten Ressentiments und faschistischem Gedankengut offensiv, öffentlich, klar und deutlich, hör- und sichtbar entgegenzutreten wurde von sehr vielen Besuchern des Wochenmarkts unterstützt.

Aufmerksam hörten viele Besucher unseres Standes Herrn Loesch und Margit Emde zu, als sie aus „des Teufels General“ von Carl Zuckmayer und „who is the coloured man?“ von Leopold Sedar Senghor vorlasen.

Unsere Idee, den Stand auf dem Wochenmarkt zu nutzen, Isenburger*innen die Möglichkeit zu geben, sich gegen Rassismus und Ausgrenzung zu äußern,  ist zu unserer Freude durch die vielen Besucher*innen gut aufgenommen worden.

Wir haben uns sehr über die Beteiligung und Unterstützung gefreut und schauen zuversichtlich auf die künftigen  Aktionen.

Wir gehen davon aus, dass unsere weiteren Auftritte, die bis zur hessischen Landtagswahl am 28.10.2018 stattfinden werden, viele Neu-Isenburger*innen motivieren, für eine Stadt ohne Rassismus ein zu treten..

Damit machen Neu-Isenburger deutlich: Rassistische Hetze – egal von welcher Seite und egal von welcher Partei – darf  nicht unwidersprochen bleiben!

Am Samstag, den 18.8. ab 9.30 Uhr werden OMAS GEGEN RECHTS am Stand auftreten.

Kontakt: omasgegenrechts@web.de

Solidarität statt Hetze

Die Initiative „iburg ohne Rassismus“ lädt ein:
LESEN GEGEN RECHTS
Samstag, 11. August 2018 ab 9:30 Uhr
auf dem Wochenmarkt Neu-Isenburg, Bahnhofstraße
Bücherstand mit u.a. Matthias Loesch Pfr. i.R., Margit Emde, Jutta Duchmann
Rassistische Hetze – egal von welcher Seite – darf nicht unwidersprochen bleiben. Das Wahlkampfgetöse zur hessischen Landtagswahl (am 28.10.2018) läßt nichts Gutes erahnen. Wir wollen Rassismus, Ressentiments, Faschismus … in unserem Alltag entgegentreten.
Wir wollen „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ – auf der Straße, in den Köpfen und auch auf den städtischen Orts-Schildern.
Dazu treffen wir uns – ab jetzt, so oft wie möglich – samstags am Stand. Es gibt noch viele weitere Ideen. Ob Regenschirme gegen Rechts, Omas gegen Rechts ….
Kommt dazu. Macht mit. Gemeinsam haben wir genug Ideen, um vieles zu erreichen.
Initiative „iburg ohne rassismus“
Ansprechpartner: Rolf Engelke

Einstein als Ferienprogramm für Neubürger*innen

Neu-Isenburg, 2.08.2018 – Einsteins Relativitätstheorie erleben, in ein begehbares Auge gehen und es von innen betrachten, Menschen in riesigen Seifenblasen
einhüllen – die „Experiminta“ in Frankfurt führt in die spannende Welt der Wissenschaften. Das Mitmachmuseum war das erste Ziel
einer Ausflugsreihe, die die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg mit Neubürger*innen und ihren Pat*innen in den Sommerferien unternahm.

Im Vivarium, dem kleinen Zoo in Darmstadt, kamen einige der Kinder und Jugendlichen aus Kriegsländern erstmals Tieren nahe. Im
Palmengarten erlebten sie die Natur der verschiedensten Weltregionen. Im Zirkus Wannabe zeigten die Kinder Mut und Geschick.

Balance mit brennder Fackel

— Am Ende eines aufregenden Tages beim Zirkus Wannabe scheuten sich die Kinder nicht mit brennenden Fackeln auf dem Balken zu balancieren. — Foto: Ayse Tschischka

Die Mischung aus Erleben, Lernen und Entspannen kam sehr gut an. Zwischen 20 und 50 Personen nahmen jeweils an den Ausflügen teil. Alle Ausflugsziele wurden mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht, so hielten sich die Kosten, die von der Flüchtlingshilfe getragen wurden, in Grenzen.

Staffellauf „Frieden Geht!“ – am 25. Mai Station in Neu-Isenburg

Hiermit möchten wir an den Staffellauf „Frieden Geht!“ erinnern, der auch von der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg unterstützt wird.

Freitag 25. Mai 2018, 17:15 vor der Hugenottenhalle Neu-Isenburg

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann natürlich auch so mit laufen. Wie weit Ihr gehen wollt bleibt Euch überlassen.
Wer kein T-Shirt des Staffellaufs hat, kann das Neu-Isenburger T-Shirt „Refugees welcome“ anziehen. Weiterlesen

Führung durch die Ausstellung: Syrien, Kunst, Flucht

Samstag 5. Mai 2018, 11 Uhr
Marco Thoms führt durch die Ausstellung, anschließend bietet der Weltladen
bei einer Tasse Kaffee Gelegenheit zu Gesprächen.

– ein Ausstellungsprojekt mit syrischen Künstler/innen

Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 7-18 Uhr
Sa. 9-12 Uhr

Ausstellungsdauer:
bis 4.8.2018

Stadtgalerie, Schulgasse 1 (über dem Bürgeramt Neu-Isenburg).
Öffnungszeiten: Mo-Fr. 7-18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr

Die Ausstellung wurde kuratiert von Jabbar Abdullah, Köln
Gemeinschaftsausstellung von rund 40 syrischen Künstler/innen.

Wie verarbeiten syrische Künstler/innen den Krieg in ihrer Heimat? Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst?

Seit nunmehr sieben Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Menschen dazu zwang, das Land zu verlassen. Die Geschehnisse und Begegnungen in ihrem Heimatland und auf der Flucht prägen die Geflüchteten und hinterlassen Spuren in jeder/jedem Einzelnen. Die Kunst kann helfen, diese Geschehnisse zu verarbeiten. Zahlreiche Künstler/innen aus Syrien nutzen auch hier in Europa das Medium der Kunst, um sich auszudrücken. Weiterlesen

Äthiopierin bangt um Aufenthaltsgenehmigung

Monica war in der Erstaufnahme in der Rathenaustraße untergebracht als sie kurz ver der Entbindung stand. Undenkbar war es, dass sie und das Baby nach der Geburt in dieses Sammellager zurückkehren muss. Die Flüchtlingshilfe fand für sie ein Wöchnerinnenquartier bei Familie Kasper. Daraus entwickelte sich mehr als eine Freundschaft. Die Frankfurter Neue Presse berichtet über das Schicksal der Mutter und der kleinen Deborah.

Von Monica Shaquts Asylantrag wurde schon einmal abgelehnt. Nun hat sie mit Hilfe von Dieter Kasper und einem Anwalt dagegen geklagt. Bis circa Oktober muss sie nun bangen, ob der Rechtsweg erfolgreich war.
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AirPlus unterstützt die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

Mit einer Spende von 4.500 Euro unterstützt AirPlus, weltweit führenden Anbieter von Lösungen für das tägliche Management von Geschäftsreisen, die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

zur Übergabe der Spende trafen sich im Gebäude der Airplus GmbH in Neu-Isenburg (v.l.n.r) Wendy Gorman, Markus Maurer, Simone Weber, Sandra Santoro, Michael Kaul (Vorsitzender Flüchtlingshilfe), Tracy Killian, Colleen Smith, Isabelle Mill (2.Vositzende Flüchtlingshife)

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Flüchtlinge hoffen auf ein besseres Leben

Angst vor Abschiebung

Neu-Isenburg, 22.01.2018Hoffnung auf ein besseres Leben, Angst vor Abschiebung: Flüchtlinge wie Khadije und Farhad stehen vor einer ungewissen Zukunft. Damit die Gegenwart nicht zu sehr belastet, helfen die Sozialarbeiter der Flüchtlingsunterkunft in Gravenbruch, so gut es geht.

Nicole Jost, Redakteurin der Frankfurter Neuen Presse, berichtet von den Menschen, die als Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft in Gravenbruch untergebracht sind, von ihren Ängsten und ihren Hoffnungen.
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