Spendensammlung für die Seenotrettung im Mittelmeer

Der Stand der Flüchtlingshilfe am „Tag der Nationen“ stand ganz im Zeichen der Seenotrettung im Mittelmeer. Um die Rettungsgesellschaften „Sea-Watch“ und „Sea-Eye“ zu unterstützen, packten viele fleißige Helfer*innen mit an, bauten den Stand auf, backten Crêpes und verkauften gespendete, selbstgebackene Kuchen.

Am Infotisch wurde auf das tägliche Drama im Mittelmeer hingewiesen, wo tausende Flüchtlinge ertrinken. Rund 220,-€ wurden am Stand für die Rettungsorganisationen gesammelt, etwa 280,-€ erbrachte der Verkauf von Kaffee und Kuchen.

Am kommenden Samstag geht die Sammelaktion weiter. Die Sammelbox steht am Stand der Initiative „iburg ohne Rassismus“ auf dem Wochenmarkt in der Fußgängerzone (Bahnhofstr.) 10:00 bis 12:30 Uhr.

Stand am Tag der Nationen zu Gunsten der Seenotrettung im Mittelmeer

Wie jedes Jahr beteiligt sich die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg am „Tag der Nationen“.

Tag der Nationen
25. August 2018, ab 12 Uhr
Rosenauplatz (neben der Hugenottenhalle)
Neu-Isenburg

  • Frisch gebackene, leckerer Crêpes
  • selbstgebackenen Kuchen
  • Fairtrade Kaffee
  • Tee aus dem Samowar
  • Informationen zur Arbeit der Flüchtlingshilfe

— Unterstützung für die Menschenretter im Mittelmeer

Wir möchten an unserem Stand auf eine dringend notwendige Aktion aufmerksam machen sowie für die Hilfsorganisationen Spenden sammeln:

Täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die vor Terror, Gewalt oder Hunger nach Europa fliehen. Unabhängige Hilfsorganisationen versuchen, möglichst viele zu retten, werden aber zunehmend durch die Anrainerstaaten daran gehindert. Die Besatzungen der Schiffe von z.B. Sea-Watch oder Sea-Eye mussten mit zuschauen, wie hunderte Menschen ertranken. Der Kapitän der „Lifeline“ steht, weil er Menschen gerettet hat, vor Gericht. Inzwischen werden viele der Rettungsschiffe mit fadenscheinigen Begründungen in den Häfen festgehalten. Die Hilfsorganisationen kämpfen vor Gericht darum, ihre Rettungseinsätze fortsetzen zu dürfen.

Um sie zu unterstützen, werden wir unsere Einnahmen am Tag der Nationen „Sea-Eye“ und „Sea-Watch“ spenden.

Mit unserer Unterschriftensammlung wollen wir die Stadt Neu-Isenburg bitten, dem Beispiel anderer europäischer Städte zu folgen und sich zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete zu erklären.

„Omas gegen rechts“ auf dem Wochenmarkt

Im Rahmen unserer Aktionswochen auf dem Wochenmarkt „Solidarität statt Hetze“ fand am Samstag, dem  11.8. 2018 der Auftakt mit der Aktion „Lesen gegen Rechts“  sehr erfolgreich statt. 

Unsere „Straßenschilder“ mit der Aufschrift: „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ haben viel Aufmerksamkeit erregt. Die ausgelegten Bücher zum Thema Faschismus und Rassismus von Frau Duchmann  interessierten viele Besucher ebenso wie die zum Verkauf angebotenen Bücher  der Buchhandlung Leander. Weiterlesen

Solidarität statt Hetze

Die Initiative „iburg ohne Rassismus“ lädt ein:
LESEN GEGEN RECHTS
Samstag, 11. August 2018 ab 9:30 Uhr
auf dem Wochenmarkt Neu-Isenburg, Bahnhofstraße
Bücherstand mit u.a. Matthias Loesch Pfr. i.R., Margit Emde, Jutta Duchmann
Rassistische Hetze – egal von welcher Seite – darf nicht unwidersprochen bleiben. Das Wahlkampfgetöse zur hessischen Landtagswahl (am 28.10.2018) läßt nichts Gutes erahnen. Wir wollen Rassismus, Ressentiments, Faschismus … in unserem Alltag entgegentreten.
Wir wollen „Neu-Isenburg ohne Rassismus“ – auf der Straße, in den Köpfen und auch auf den städtischen Orts-Schildern.
Dazu treffen wir uns – ab jetzt, so oft wie möglich – samstags am Stand. Es gibt noch viele weitere Ideen. Ob Regenschirme gegen Rechts, Omas gegen Rechts ….
Kommt dazu. Macht mit. Gemeinsam haben wir genug Ideen, um vieles zu erreichen.
Initiative „iburg ohne rassismus“
Ansprechpartner: Rolf Engelke

Einstein als Ferienprogramm für Neubürger*innen

Neu-Isenburg, 2.08.2018 – Einsteins Relativitätstheorie erleben, in ein begehbares Auge gehen und es von innen betrachten, Menschen in riesigen Seifenblasen
einhüllen – die „Experiminta“ in Frankfurt führt in die spannende Welt der Wissenschaften. Das Mitmachmuseum war das erste Ziel
einer Ausflugsreihe, die die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg mit Neubürger*innen und ihren Pat*innen in den Sommerferien unternahm.

Im Vivarium, dem kleinen Zoo in Darmstadt, kamen einige der Kinder und Jugendlichen aus Kriegsländern erstmals Tieren nahe. Im
Palmengarten erlebten sie die Natur der verschiedensten Weltregionen. Im Zirkus Wannabe zeigten die Kinder Mut und Geschick.

Balance mit brennder Fackel

— Am Ende eines aufregenden Tages beim Zirkus Wannabe scheuten sich die Kinder nicht mit brennenden Fackeln auf dem Balken zu balancieren. — Foto: Ayse Tschischka

Die Mischung aus Erleben, Lernen und Entspannen kam sehr gut an. Zwischen 20 und 50 Personen nahmen jeweils an den Ausflügen teil. Alle Ausflugsziele wurden mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht, so hielten sich die Kosten, die von der Flüchtlingshilfe getragen wurden, in Grenzen.

Staffellauf „Frieden Geht!“ – am 25. Mai Station in Neu-Isenburg

Hiermit möchten wir an den Staffellauf „Frieden Geht!“ erinnern, der auch von der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg unterstützt wird.

Freitag 25. Mai 2018, 17:15 vor der Hugenottenhalle Neu-Isenburg

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann natürlich auch so mit laufen. Wie weit Ihr gehen wollt bleibt Euch überlassen.
Wer kein T-Shirt des Staffellaufs hat, kann das Neu-Isenburger T-Shirt „Refugees welcome“ anziehen. Weiterlesen

Führung durch die Ausstellung: Syrien, Kunst, Flucht

Samstag 5. Mai 2018, 11 Uhr
Marco Thoms führt durch die Ausstellung, anschließend bietet der Weltladen
bei einer Tasse Kaffee Gelegenheit zu Gesprächen.

– ein Ausstellungsprojekt mit syrischen Künstler/innen

Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 7-18 Uhr
Sa. 9-12 Uhr

Ausstellungsdauer:
bis 4.8.2018

Stadtgalerie, Schulgasse 1 (über dem Bürgeramt Neu-Isenburg).
Öffnungszeiten: Mo-Fr. 7-18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr

Die Ausstellung wurde kuratiert von Jabbar Abdullah, Köln
Gemeinschaftsausstellung von rund 40 syrischen Künstler/innen.

Wie verarbeiten syrische Künstler/innen den Krieg in ihrer Heimat? Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst?

Seit nunmehr sieben Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Menschen dazu zwang, das Land zu verlassen. Die Geschehnisse und Begegnungen in ihrem Heimatland und auf der Flucht prägen die Geflüchteten und hinterlassen Spuren in jeder/jedem Einzelnen. Die Kunst kann helfen, diese Geschehnisse zu verarbeiten. Zahlreiche Künstler/innen aus Syrien nutzen auch hier in Europa das Medium der Kunst, um sich auszudrücken. Weiterlesen

AirPlus unterstützt die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

Mit einer Spende von 4.500 Euro unterstützt AirPlus, weltweit führenden Anbieter von Lösungen für das tägliche Management von Geschäftsreisen, die Arbeit der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg e.V.

zur Übergabe der Spende trafen sich im Gebäude der Airplus GmbH in Neu-Isenburg (v.l.n.r) Wendy Gorman, Markus Maurer, Simone Weber, Sandra Santoro, Michael Kaul (Vorsitzender Flüchtlingshilfe), Tracy Killian, Colleen Smith, Isabelle Mill (2.Vositzende Flüchtlingshife)

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